Obwohl die Steuerbehörde grundsätzlich nicht an frühere Veranlagungen gebunden, sondern berechtigt und verpflichtet ist, die massgeblichen Verhältnisse bei jeder Veranlagung neu zu beurteilen (zum Ganzen: Bundesgerichtsurteil 17. Juli 1996 = StE 1997 BdBSt/DBG B 93.4 Nr. 4; AGVE 1989 S. 162; VGE vom 7. Dezember 2007 [WBE.2007.4]), verstösst widersprüchliches Verhalten von Verwaltungsbehörden somit gegen den in Art. 9 BV und § 2 KV verankerten Grundsatz von Treu und Glauben.