{"Signatur": "AG_SVWG_002", "Spider": "AG_Gerichte", "Datum": "2021-02-25", "PDF": {"Datei": "AG_Gerichte/AG_SVWG_002_3-BB-2018-6_2021-02-25.pdf", "URL": "https://decwork.ag.ch/api/main/v1/de/decrees_pdf/5695", "Checksum": "4560db2210ba54e815082416be865f55"}, "Scrapedate": "2025-08-25", "Num": ["3-BB.2018.6"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Aargau Spezialverwaltungsgericht Steuern 25.02.2021 3-BB.2018.6"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Aargau Spezialverwaltungsgericht Steuern"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Argovie  Steuern"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Argovia  Steuern"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Spezialverwaltungsgericht / Abteilung Steuern Spezialverwaltungsgericht / Abteilung Steuern"}], "ScrapyJob": "446973/34/2362", "Zeit UTC": "25.08.2025 03:09:09", "Checksum": "e716b8975b69729c6e09392cc67e3eed", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Aargau Spezialverwaltungsgericht Steuern 25.02.2021 3-BB.2018.6\n\n Spezialverwaltungsgericht\nSteuern\n\n3-RV.2018.90\n3-BB.2018.6\nP 33\n\nUrteil vom 25. Februar 2021\n\nBesetzung Präsident Heuscher\nRichter Mazzocco\nRichter Schorno\nGerichtsschreiberin Bernhard\n\nRekurrentin A._____ GmbH\n\nvertreten durch K-Vis AG, Herr David Kunz, Mellingerstrasse 207,\n5405 Baden-Dättwil\n\nGegenstand Einspracheentscheid des Steueramtes des Kantons Aargau,\nSektion juristische Personen, vom 6. April 2018\nbetreffend Kantons- und Gemeindesteuern 2013 (1. Juli 2012 bis\n31. Dezember 2013) und direkte Bundessteuer 2013\n-2-\n\nDas Gericht entnimmt den Akten:\n\n1.\nDie A. GmbH deklarierte mit der Steuererklärung 2013 unter Beilage der\nJahresrechnung 2012/2013 einen steuerbaren Reingewinn von CHF\n39'334.00 und ein steuerbares Eigenkapital von CHF 59'344.00. Im\nAnlagevermögen wurde die Beteiligung an der C. AG (nachfolgend: C.\nBeteiligung) mit CHF 26'850.00 und beim kurzfristigen Fremdkapital das\n\"KK Gesellschafter\" mit CHF 43'716.51 ausgewiesen.\n\n2.\n2.1.\nMit Verfügung vom 13. November 2017 wurde die A. GmbH vom\nKantonalen Steueramt (KStA), Sektion juristische Personen (JP), für die\nKantons- und Gemeindesteuern 2013 (1. Juli 2012 bis 31. Dezember 2013)\ngestützt auf die Selbstdeklaration mit Jahresrechnung 2012/2013 vom 9.\nMai 2014 zu einem steuerbaren Reingewinn von CHF 39'334.00 und zu\neinem satzbestimmenden Reingewinn von CHF 26'223.00 (Anteil Kanton\nAargau 100 %) und zu einem steuerbaren Eigenkapital von CHF 59'334.00\n(Anteil Kanton Aargau 100 %) veranlagt.\n\n2.2.\nGegen die Verfügung vom 13. November 2017 liess die A. GmbH mit\nSchreiben vom 13. Dezember 2017 Einsprache erheben. Sie stellte den\n\n\"Antrag\n\n1. Der Steuerveranlagung 2012/2013 ist beiliegende berichtigte Bilanz zu\nGrunde zu legen.\"\n\nIn der \"berichtigten Bilanz\" wurde im Anlagevermögen keine Beteiligung\nmehr ausgewiesen. Der Saldo des \"KK Gesellschafter\" betrug neu\nCHF 16'866.51 (CHF 43'716.51 [KK Gesellschafter gemäss Bilanz]./.\nCHF 26'850.00 [Wert Beteiligungen]). Der steuerbare Reingewinn und das\nsteuerbare Eigenkapital blieben unverändert.\n\n3.\n3.1.\nMit Verfügung vom 13. November 2017 wurde die A. GmbH vom KStA JP\nfür die direkte Bundessteuer 2013 (1. Juli 2012 bis 31. Dezember 2013) –\nebenfalls gestützt auf die Selbstdeklaration und Jahresrechnung\n2012/2013 vom 9. Mai 2014 – zu einem steuerbaren Reingewinn von\nCHF 39'334.00 veranlagt.\n-3-\n\n3.2.\nGegen die Verfügung vom 13. November 2017 liess die A. GmbH mit\nSchreiben vom 13. Dezember 2017 Einsprache erheben. Sie stellte den\n\n\"Antrag\n\n1. Der Steuerveranlagung 2012/2013 ist beiliegende berichtigte Bilanz zu\nGrunde zu legen.\"\n\nDer Reingewinn gemäss der \"berichtigten Bilanz\" blieb unverändert.\n\n4.\nMit Entscheid vom 6. April 2018 wies das KStA JP die Einsprachen betreffend Kantons- und Gemeindesteuern 2012/2013 sowie Direkte Bundessteuern 2012/2013 ab.\n\n5.\nDen Einspracheentscheid vom 6. April 2018 (Zustellung am 9. April 2018)\nhat die A. GmbH mit Rekurs bzw. Beschwerde vom 5. Mai 2018 (Postaufgabe am 7. Mai 2018) an das Spezialverwaltungsgericht weiterziehen\nlassen mit den Anträgen:\n\n\"1. Der Steuerveranlagung 2012/2013 ist beiliegende berichtigte Bilanz zu\nGrunde zu legen.\n\n2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.\"\n\nAuf die Begründung wird, soweit für den Entscheid erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.\n\n6.\nDas KStA beantragt die kostenfällige Abweisung des Rekurses und der Beschwerde.\n\n7.\nDie A. GmbH hat keine Replik erstatten lassen.\n-4-\n\nDas Gericht zieht in Erwägung:\n\n1.\n1.1.\nDas KStA JP hat die je separat erhobenen Einsprachen betreffend Kan-\ntons- und Gemeindesteuern 2013 (1. Juli 2012 - 31. Dezember 2013) und\ndirekte Bundessteuer 2013 in einem gemeinsamen Entscheid behandelt\nund beurteilt. Dementsprechend wurde mit einer Rechtsschrift Rekurs bzw.\nBeschwerde erhoben.\n\n1.2.\nDer Rekurs betrifft die Kantons- und Gemeindesteuern 2013. Massgebend\nfür die Beurteilung sind das Steuergesetz vom 15. Dezember 1998 (StG)\nund die Verordnung zum Steuergesetz vom 11. September 2000 (StGV).\n\n1.3.\nDie Beschwerde betrifft die direkte Bundessteuer 2013. Massgebend für\ndie Beurteilung ist das Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer vom\n14. Dezember 1990 (DBG).\n\n1.4.\nVorliegend können Rekurs und Beschwerde in einem Entscheid beurteilt\nwerden, da sich die hier entscheidende formelle Frage in gleicher Weise\nfür die Kantons- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer\nstellt. Daran ändert für einmal nichts, dass im Dispositiv des Einspracheentscheides nicht – wie zu erwarten wäre – klar zwischen dem Entscheid\nbetreffend Kantons- und Gemeindesteuern sowie betreffend direkte Bundessteuer unterschieden wird.\n\n2.\n2.1.\nFür die Anfechtung eines Entscheides ist ein Anfechtungsinteresse erforderlich. Das Verwaltungsgericht hat sich mit Urteil vom 27. März 2020\n([WBE.2019.222]; bestätigt durch Bundesgerichtsurteil vom 1. Juli 2020\n[2C.392/2020]) dazu wie folgt geäussert:\n\n"}