Als Möglichkeiten, wie Feuchtigkeit in die Wände gelangen kann, wurden die Dampfdiffusion und die Bildung von Kondenswasser genannt. Bei unterschiedlichen Innen- und Aussentemperaturen diffundiert der Dampf von der wärmeren zur kälteren Seite des Bauteils – oder bei gleicher Temperatur zur Seite mit der geringeren Luftfeuchtigkeit. Je nach Taupunkt kondensiert ein Teil des Dampfes zu Wasser (innerhalb der Mauer). Bei ungeheizten Gebäuden gibt es kaum Temperaturunterschiede zwischen innen und aussen (Protokoll S. 19).