Hitze ist daher im Rahmen des allgemeinen Sprachgebrauchs und im Hinblick auf das gefährdete Gut – hier Gebäude – auszulegen. Ginge es um Personen, könnte bei dem knapp über der üblichen Körpertemperatur von 36°C liegenden Wert von 38°C allenfalls von Hitze gesprochen werden (Sommerhitze, Hautschutz etc.). Geht es beim gefährdeten Gut aber um alle Arten von Gebäuden, die es vor Feuer- oder eben "Hitzeschäden" zu schützen gilt, ist von Temperaturen auszugehen, die an Baumaterialien Schäden anzurichten vermögen (verbrennen, versengen, verbiegen, schmelzen). Unter Hitze ist in diesem Zusammenhang daher eine wesentlich höhere Temperatur als 38°C zu verstehen.