Der Vertreter der Gesuchsgegnerinnen gab zu bedenken, während des Augenscheins habe es weder Velofahrer noch Fussgänger gegeben. Die Verkehrszunahme sei eine leere Behauptung. Es gebe für das Werk keine besonderen Nachteile infolge der Verzögerung (Protokoll S. 8 f.). Die von der Gegenseite eingereichten Verkehrsdatenblätter seien kein Beleg für die heutige Verkehrssituation auf der K 399 (willkürliche Auswahl; zeitliche Distanz). Die Unfallstatistik (zwei Einbiegeunfälle im Jahr 2010 und ein Schleu- der- oder Selbstunfall im Jahr 2012) sei nicht aussagekräftig. Die Unfälle wären auch ohne die neue Bushaltestelle im nördlichen Bereich der K 399 geschehen.