Die Schätzung erfolgt mit der Residualwertmethode. Diese Methode geht davon aus, dass die zukünftigen Verkaufserlöse (Stockwerkeigentum) und / oder der Ertragswert (Jahresmietpotenzial kapitalisiert mit einem marktgerechten Zinssatz) dem Marktwert per Fertigstellung entsprechen. In einer Rückwärtsrechnung werden davon die entsprechenden Investitionen (Erstellung, Nebenkosten) sowie die Projektrisiken zum Bewertungszeitpunkt abgezogen, um als Ergebnis den Residualwert zu erhalten (Gutachten, S. 8). Das Ergebnis wurde mit lokalen Vergleichswerten plausibilisiert.