Der Sondervorteil wird in der Praxis regelmässig anhand schematischer, der Durchschnittserfahrung entsprechender Massstäbe bemessen (in der Regel mit Anstösser- und Perimetersystemen). Das ist zulässig und allgemein anerkannt (BGE 110 Ia 205, Erw. 4.c.; BGE 2C_1131/2014 vom 5. November 2015, Erw. 4.2., und 1C_75/2012 vom 10. Juli 2012, Erw. 2.3.1.; ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, a.a.O., N 2825; PETER HÄNNI, Bau-, Planungs- und besonderes Umweltschutzrecht, 6. Auflage, Bern 2016, S. 289).