Aus den beiden Berichten geht aus unterschiedlichen Blickwinkeln übereinstimmend und deutlich hervor, dass im Zeitraum Oktober/November 2023 die Belastungssituation bei der Beschwerdeführerin hoch war. Zusätzlich zu den belastenden Lebensereignissen in Kindheit und Jugend, einer hohen Belastung in der Ausbildung, der Antriebslosigkeit, den Schlafproblemen sowie der Unklarheit über die Fortführung beziehungsweise den Abbruch des Wohngruppenaufenthalts ergab die psychiatrische Abklärung den Verdacht auf eine mittelgradig depressive Episode.