Auch wenn das verunreinigte Wasser von Feststoffen befreit wird, befinden sich darin weiterhin Medikamentenrückstände und Keime. Diese gelangen durch das Ausschütten des Wassers am Waldrand in die Natur und belasten diese. Diese ortsspezifische, konzentrierte und regelmässige Belastung der Umwelt erweist sich als ungleich grösser als das zufällige Urinieren einzelner Hunde. Die Belastung durch die Igelpflegestation ist somit deutlich grösser als sie durch mit Medikamenten behandelte Haustiere sein kann, gibt die Beschwerdeführerin doch selbst an, jährlich rund 700 Igel aufzunehmen.