Wie die Vorinstanz überzeugend ausführt, kann bereits das einmalige Mikroskopieren der Kotprobe ausreichen, um die Bestimmung der vorhandenen Parasiten und somit das Einleiten einer geeigneten Behandlung zu erlauben. Nur bei einem negativen Resultat sei eine weitere mikroskopische Kotuntersuchung am Folgetag erforderlich. Sollte der Igel bis dahin bereits verstorben sein, sei davon auszugehen, dass der Allgemeinzustand so schlecht gewesen sei, dass auch eine Behandlung am Vortag nicht mehr geholfen hätte.