Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Igel deshalb nicht mit mikroskopischen Kotuntersuchungen auf Endoparasiten zu prüfen, weil eine solche Untersuchung mehrere Tage dauern würde. Eine solche Verzögerung in der Behandlung könne zwischen Leben und Tod des Igels entscheiden. Aufgrund ihrer Erfahrung könne sie anhand von Farbe und Konsistenz sowie am klinischen Krankheitsbild die Parasitenart erkennen. Die prophylaktische Behandlung von Nutz- und Haustieren sei im Übrigen gängige Praxis; bei Igeln als Wildtieren sei ohnehin davon auszugehen, dass sie Parasitenträger seien (vgl. Beschwerde, S. 10 f., act. 13 f.).