Angesichts dieser Flächenveränderungen ist das Vorhaben eher als künstliche Renaturierung und weniger als Rekultivierung zu beurteilen. Es geht, entgegen der Beurteilung der Landwirtschaft Aargau des Departements Finanzen und Ressourcen (DFR) vom 27. Mai 2016 (act. 125), rund 1/3 des landwirtschaftlichen Kulturlands verloren. Weiter gehen 1'304 m2 Hecken und Kleingehölze verloren. Demgegenüber soll ein Zuwachs an Feuchtgebieten mit Gewässern und Wiesen unterschiedlicher Qualität erfolgen. Zudem sollen bestehende Waldgebiete und durch Gehölz geprägte Gebiete gerodet und an anderer Stelle neu aufgewertet beziehungsweise aufgeforstet werden.