Zunächst ist festzustellen, dass das strittige Bauprojekt gegenüber dem heutigen Zustand einen Mehrwert erzeugt, indem bei starken Regenfällen verschmutztes Abwasser nicht mehr unbehandelt in die C. fliesst. Die kantonalen Fachstellen haben mit ihren Projektoptimierungen und zahlreichen Auflagen dafür gesorgt, dass der generierte Nutzen der Anlage ihre nachteiligen Auswirkungen klar übersteigt. Sie haben also nicht nur die beteiligten Interessen gegeneinander abgewogen, sondern überdies sichergestellt, dass die entgegenstehenden Interessen minimiert und die positiven Effekte verstärkt werden und deutlich überwiegen.