Die Methode geht nämlich von der unwahrscheinlichen Annahme aus, dass sämtliche Antennenelemente mit maximaler Leistung auf einen einzigen Punkt fokussiert werden. Die so ermittelte maximale Strahlenbelastung des einen Strahlungsbündels an einem einzigen Punkt wird aber in der Realität so gut wie nie vorkommen, da sich im Abstrahlungsperimeter der Antenne meist mehrere mobile oder stationäre Endgeräte an unterschiedlichen Punkten befinden und mehrere Strahlungsbündel (auch "beams" oder "Sendekeulen" genannt) mit je weniger Strahlung entstehen. Es wird deshalb nie zu einer Fokussierung aller Antennenelemente auf einen Punkt kommen.