4.2. Der in Art. 20 Abs. 2 URG statuierte Vergütungsanspruch der Urheber wird durch die GT 8 VII und GT 9 VII konkretisiert. Die Tarife sind für die Gerichte grundsätzlich verbindlich.5 Art. 51 Abs. 1 URG sowie Ziff. 8.4 GT VII und Ziff. 8.4 GT 9 VII sehen eine Auskunftspflicht der Nutzer gegenüber den Verwertungsgesellschaften vor. 4 Vgl. dazu auch SHK URG-GASSER (Fn. 2), Art. 20 N. 11. 5 BGE 125 III 141 E. 4a; BGer 4A_203/2015 vom 30. Juni 2015 E. 3.3. -8-