Gegen die von der Klägerin vertretene Auslegung der umstrittenen Bestimmung (blosse Sicherstellung des negativen Vertragsinteresses) spricht auch, dass ihr im Zeitpunkt der Unterzeichnung der Vereinbarung vom 4. Oktober 2021 (KB 10) bekannt war, dass sie für das Einholen der Baubewilligung mindestens Aufwendungen von Fr. 315'845.25 wird eingehen müssen (Architektenvertrag vom 1. Juni 2021 [KB 19]: mindestens Fr. 300'000.00, J._____ AG: Fr. 1'394.75, K._____ AG: Fr. 7'453.50, L._____ AG: Fr. 1'008.00, K._____ AG: Fr. 4'389.00 sowie M._____ GmbH: Fr. 1'600.00).