Nicht jede unwahre Äusserung ist persönlichkeitsverletzend. Hingegen besteht an unwahren Äusserungen in aller Regel kein öffentliches Interesse, weshalb sie, falls sie persönlichkeitsverletzend sind, widerrechtlich sind. 38 BGE 143 III 297 E. 6.7.3; MORAND, Die Person der Zeitgeschichte: Wie weit sollen Medien über das Leben bekannter Persönlichkeiten wie Spitzensportler informieren dürfen? medialex 2015, N. 8. 39 BGE 143 III 297 E. 6.4.2, 138 III 641 E. 4.1.1 m.w.N., 132 III 641 E. 3.2; BGer 5A_658/2014 vom