4. 4.1. 4.1.1. Gemäss Art. 186 Abs. 1 DBG (SR 642.11) und § 255 Abs. 1 StG/AG (SAR 651.100) wird bestraft, wer zum Zwecke einer Steuerhinterziehung gefälschte, verfälschte oder inhaltlich unwahre Urkunden wie Geschäftsbücher, Bilanzen, Erfolgsrechnungen oder Lohnausweise und andere Bescheinigungen Dritter zur Täuschung gebraucht. Die Tatbestände nach Art. 186 Abs. 1 DBG und § 255 Abs. 1 StG/AG stimmen materiell überein. Beide verlangen für den objektiven Tatbestand des Steuerbetrugs den Gebrauch einer gefälschten, verfälschten oder inhaltlich unwahren Urkunde zur Täuschung (vgl. SCHENKER/BAUMER, in: Kommentar zum Aargauer Steuergesetz, 5. Aufl. 2023, N. 1 zu § 255 StG/AG).