Nachdem das Gesetz einzig auf die visuelle Wahrnehmung abstellt, steht auch fest, dass die Frage der Verwechselbarkeit aus einer gewissen (im Gesetz nicht näher definierten) Distanz zu beurteilen ist (ASLANTAS FATIH, in: Stämpflis Handkommentar, Waffengesetz [WG], Facincani/Sutter [Hrsg.], Bern 2017, Art. 4 N. 15 WG m.H.; Urteil des Obergerichts Zürich SB230164 vom 10.10.2023 E. III/E. 4.3.1). Da es für die Qualifikation eines Gegenstands als Imitationswaffe nach dem Wortlaut des Gesetzes allein darauf ankommt, wie sich der Gegenstand einer beliebigen Person präsen- -9-