Zwar ist die «Zweijahresregel», der zufolge es bei einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren oder mehr ausserordentlicher Umstände bedarf, damit das private Interesse des Betroffenen an einem Verbleib in der Schweiz das öffentliche Interesse an einer Landesverweisung überwiegt, nicht starr anzuwenden und kann ein (erhebliches) öffentliches Interesse auch bei tieferen Strafen vorliegen (Urteil des Bundesgerichts 6B_108/2024 vom 1. Mai 2024 E. 5). Jedoch liegt die vorliegend ausgesprochene Geldstrafe von 180 Tagessätzen sehr deutlich unter der Grenze von zwei Jahren.