Der Beschuldigte setzt sich mit seinem deliktischen Verhalten, seinem Risikomanagement sowie seiner Präferenzbesonderheit auseinander (Therapieverlaufsbericht vom 7. August 2025, S. 4). Relativierend ist diesbezüglich jedoch zu berücksichtigen, dass er seine gutachterlich diagnostizierte Pädophilie anlässlich der Berufungsverhandlung weitgehend negierte und diese Diagnose im Übrigen auch bagatellisierte, indem er ausführte, 80 von 100 Männern hätten dieselbe Neigung (Protokoll Berufungsverhandlung, S. 18, S. 22 und S. 24).