_ führte diesbezüglich aus, der Beschuldigte habe die ihm verschriebene Schmerzmedikation am Vorabend der Tat nicht erhalten, woraus dieser abgeleitet habe, dass dies absichtlich geschehen sei, was ihn wütend gemacht habe. Nachdem der Beschuldigte das Medikament auch während der Nacht nicht erhalten habe, habe er seine Wut auf die Nachtwache projiziert. Danach habe er sich schlafen gelegt, sei jedoch bald wieder erwacht und habe nachgedacht, was er gegen die Wut tun solle, während er im Zimmer umhergelaufen sei. Irgendwann am Morgen des Tattages sei ihm der entscheidende Gedanke gekommen, weshalb er sich mit dem Messer an der Tür seines Zimmers positioniert und nach der Nachtwache geläutet