Im aktuellen, zweiten Therapieverlaufsbericht vom 30. Juli 2024 wird ausgeführt, dass aktuell im stationären Setting aufgrund des stetigen Monitorings der Psychopathologie, einer Kontrolle der Medikamenteneinnahme sowie des reizarmen Settings von einem geringen Rückfallrisiko für Gewaltdelikte auszugehen sei. Extramural werde das Risiko für Delinquenz, bei geringerer Kontroll- und Monitoringfunktion, mittelfristig als hoch angesehen, da der Beschuldigte weiterhin über keine stabile Krankheitsund Behandlungseinsicht verfüge. In einem ambulanten Rahmen sei eine Mindestmotivation notwendig, damit die Behandlung erfolgreich verlaufe.