glauben oder sich ihre Mutter scheiden lassen würde und sie somit ihr zuhause verlieren würden. Schliesslich ist ein Motiv für eine bewusste Falschbeschuldigung nicht erkennbar. Der Beschuldigte ist zwar der Überzeugung, A._____ habe die sexuellen Vorwürfe ihm gegenüber nur deswegen gemacht, damit sie ihm (in ihrer Rolle als Geschäftsführerin des auf sie lautenden Shops E._____) fristlos habe kündigen können (Protokoll der Berufungsverhandlung, S. 23). Diesen Ausführungen des Beschuldigten kann jedoch nicht gefolgt werden. Wäre es A._____ tatsächlich nur darum gegangen, einen guten Grund für eine fristlose Kündigung zu haben, hätte sie ihm zum einen viel früher kündigen können.