So gab er zunächst an, dass er in Tunesien Schmuggel und Drogenhandel zwischen Algerien und Tunesien betrieben habe, weshalb ihn die tunesische Polizei gesucht habe (MIKA-Akten, act. 11), später gab er an, dass er in Tunesien von der kriminellen Organisation «Bardo» gesucht werde, die ihn umbringen wolle (MIKA-Akten, act. 128). Während Straftaten im Heimatland und deren Verfolgung durch die Behörden selbstredend kein Vollzugshindernis für eine Landesverweisung darstellen, ist die behauptete Bedrohung durch die kriminelle Organisation weder glaubhaft gemacht noch nachvollziehbar.