gemäss StGB vorgehe (BGE 117 IV 170; Berufungsbegründung S. 2 f.), nicht auf das AIG übertragbar. Vielmehr entsprach es dem gesetzgeberischen Willen, im Rahmen des Ausländerrechts keine Privilegierung von Urkundendelikten zu schaffen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_619/2012 vom 18. Dezember 2012 E. 1.3 mit Hinweisen). Daraus ergibt sich, dass Art. 118 AIG den Urkundendelikten gemäss Strafgesetzbuch nicht im Sinne einer lex specialis vorgehen kann. Würde nämlich Art. 118 AIG gegenüber Art. 253 StGB als lex specialis eingestuft, würde dies zu einer Privilegierung der im Rahmen des Aus- - 15 -