Beim Beschuldigten handelt es sich um einen arbeitsfähigen Mann ohne gesundheitliche Einschränkungen, der den überwiegenden Teil seines Lebens in Afghanistan verbracht hat. In Afghanistan hat er als Schreiner gearbeitet (Protokoll Berufungsverhandlung vom 14. März 2023, S. 7) und in der Schweiz hat er verschiedene Praktika gemacht, bis er zuletzt eine Festanstellung als landwirtschaftlicher Mitarbeiter innehatte (MIKA-Akten, act. 194 ff.