Der Beschuldigte hat insgesamt 341 auf einer SD-Karte gespeicherte kinderpornografische Videos und eine kinderpornografische Bilddatei zum Eigenkonsum besessen. Inhaltlich zeigen die inkriminierten Dateien mitunter sehr junge Kinder, an denen sexuelle Handlungen vollzogen werden. Beispielhaft sei ein Video erwähnt, das einen Mann zeigt, der mit erigiertem Penis vollständig in den After eines Jungen im Kleinkindalter eindringt und mehrere Stossbewegungen vollzieht, während das Kleinkind wimmert. Dabei handelt es sich innerhalb des weiten Spektrums denkbarer Darstellungen um eine sehr schwere Form verbotener Pornografie. Entsprechend schwer wiegt das damit einhergehende Tatverschulden.