Im Krankenhaus hätte sein Onkel mütterlicherseits ihm gesagt, dass der Vater gestorben sei. Nach seinem Krankenhausaufenthalt von 10 Tagen sei er zu seinem Onkel mütterlicherseits gegangen, wo er ca. zwei Monate zur Genesung geblieben sei, bevor er in die Schweiz aufgebrochen sei, da die Leute gesagt hätten, dass die Taliban nach ihm suchen würden (MIKA-Akten, act. 8 f.). Gleiches brachte er vor Vorinstanz vor (act. 468). Vor Obergericht erzählte er grundsätzlich die gleiche Geschichte, wobei er zusätzlich ausführte, dass sein Onkel ein erfolgreicher Politiker gewesen sei, weshalb er von der Taliban gesucht worden sei.