Der Beschuldigte spricht Dari und Paschtu und etwas Deutsch, welches für seine lange Anwesenheitsdauer von rund sieben Jahren eher dürftig ist und eine Dolmetscherin anlässlich der Berufungsverhandlung das meiste übersetzen musste. Sodann habe er bei seinem ehemaligen Chef und im Gefängnis Türkisch gelernt (act. 25; MIKA-Akten, act. 5; Protokoll Berufungsverhandlung, S. 8). Gemäss dem Vollzugsbericht vom 11. Dezember 2024 hat der Beschuldigte aus dem Gefängnis neben Freunden und Bekannten in der Schweiz auch mehrmals per Telefon seine Familie in Afghanistan kontaktiert.