Die Beschuldigte hat anlässlich ihrer delegierten Einvernahme vom 16. Mai 2022, der vorinstanzlichen Hauptverhandlung vom 29. Februar 2024 sowie der Berufungsverhandlung ausgesagt, sie wisse nicht, weshalb sie auf die Gegenfahrbahn geraten sei. Sie schilderte, dass sie im Tunnel in Lenzburg noch mit ihrem Ehemann gesprochen habe, und beschrieb, welche Gedanken sie sich beim Passieren des neuen Tunnels (Besprayen des Tunnels), der neuen Coop-Tankstelle (Benzinpreise) und des Schützenhauses (allfällige Schliessung) gemacht habe. Dann seien ihr drei Fahrzeuge entgegengekommen. Eines habe Volllicht gehabt und sie geblendet und sie habe sich Gedanken zur Helligkeit des Lichts gemacht.