Eine Integration des Beschuldigten in Serbien dürfte sich als möglich erweisen. Der Beschuldigte hat dort laut eigenen Angaben einen Onkel und hält sich auch regelmässig für Ferien in Serbien auf. Weiter würde seine soziale Integration dadurch erleichtert, dass er Serbisch spricht, auch wenn er selbst angibt, die Sprache nur mündlich nicht jedoch schriftlich zu beherrschen. Auch eine berufliche und wirtschaftliche Integration in seinem Heimatland scheint durchaus realistisch. Da der Beschuldigte in der Schweiz eine Ausbildung zum Reifenpraktiker abgeschlossen hat, kann er diesem Beruf auch in Serbien nachgehen.