Er geht diesbezüglich davon aus, an einer Computer- und einer Pornosucht zu leiden (Protokoll der Berufungsverhandlung S. 9). Sein soziales Beziehungsnetz besteht folglich hauptsächlich in der Beziehung zu seinen Eltern sowie wenigen Kollegen. Insgesamt zeichnet sich ein Bild eines passiven jungen Mannes, der vorwiegend in einer Online-Scheinrealität lebt und nur wenig bis gar nicht am realen Leben teilnimmt, was allerdings wesentlich auf die in seiner Person begründeten Probleme – er selbst geht von einer jahrelangen Depression aus – zurückzuführen sein dürfte (siehe dazu sogleich).