Zwar gibt er an, die Sprache nicht besonders gut zu verstehen, doch kommuniziert er mit seiner Mutter auf Tigrinisch (Protokoll S. 6). Es ist auch davon auszugehen, dass der Beschuldigte aufgrund seines Elternhauses mit den kulturellen Eigenheiten Eritreas zumindest in den Grundzügen vertraut ist (vgl. Protokoll S. 14 f. und 17). Die Chancen auf eine erfolgreiche berufliche und wirtschaftliche Integration stehen angesichts seines fehlenden Berufsabschlusses und seiner fehlenden Berufserfahrung ebenfalls nicht schlechter als in der Schweiz. Ein beabsichtigter Berufswechsel zum Maurer könnte auch in Eritrea vollzogen werden.