habe in jenem Zeitraum (im Gegensatz zu früher) kein Bedarf nach notfallmässigen psychiatrischen Interventionen bestanden. Die schizophrene Erkrankung habe in der Tatdynamik lediglich insofern eine Rolle gespielt, als sie die bereits früher eingeschränkten sozialen Fähigkeiten, insbesondere die Fähigkeit zur Beziehungsaufnahme, noch weiter reduziert habe und die Negativsymptome zu einer emotionalen Labilisierung geführt hätten, welche die Fähigkeit zum Bedürfnisaufschub leicht vermindert habe.