Der gesundheitliche Zustand der Beschuldigten ist aktuell gut. Es ist auch nicht einzusehen, weshalb eine angemessene medikamentöse Behandlung und die notwendigen Kontrollen zur Krebsvorsorge nicht auch in Bosnien erfolgen können sollten. Bosnien verfügt über eine funktionierende Gesundheitsversorgung. Die Universitätsklinik Sarajevo und das kantonale Spital in Zenica verfügen insbesondere über Onkologieabteilungen (Bosnien und Herzegowina, Bericht zur medizinischen Grundversorgung, hrsg. vom Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl [Österreich] und dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement, 2017, S. 18, 20 und 25).