Vielmehr steht beides in Einklang mit ihrer Persönlichkeit bzw. mit der als Folge der Übergriffe diagnostizierten posttraumatischen Belastungsstörung (vgl. GA act. 1127), wonach sie auch im Alltag unter starken Dissoziationssymptomen, beschrieben als Blackouts, leidet und die Übergriffe jahrelang verdrängt habe (UA act. 918). Darüber hinaus erscheint es nachvollziehbar, dass bei einer Vielzahl von Handlungen über einen vergleichsweise langen und teilweise schon weit zurückliegenden Zeitraum die Detailgetreue wesentlichen geringer ausfällt als hinsichtlich einzelner, herausstechender Ereignisse.