3.4.2. Der in Eritrea geborene Beschuldigte hat gemäss eigenen Angaben dort bis zum 6. Schuljahr die Schule besucht. Danach habe er als Gärtner gearbeitet (MIKA-Akten, S. 4). Er sei in Eritrea für 2.5 Jahre im Gefängnis gewesen. Es seien Razzien durchgeführt worden, um Leute zwangszurekrutieren. Bei einer solchen Razzia sei er aufgegriffen worden und ins Gefängnis gekommen. Von dort habe man ihn dann zwangsrekrutieren wollen, er sei aber im Jahr 2013 geflohen (Protokoll der Berufungsverhandlung S. 27 und 30).