Nachdem er in den ersten Einvernahmen jeweils einen Eigenkonsum von Kokain in Abrede gestellt hatte (UA act. 50 ff., 102 und 200), erklärte er nach einer Ergänzungsfrage des amtlichen Verteidigers, dass der grösste Teil des gefundenen Kokains für den Eigenkonsum bestimmt gewesen sei und er jeden Tag mindestens zwischen 1 und 2 Gramm Kokain konsumieren würde. Als Grund für das bisherige Abstreiten des Drogenkonsums nannte er eine Damenbekanntschaft sowie seine Familie, welche nichts von seinem Drogenkonsum erfahren sollten sowie Schamgefühle dem untersuchenden Polizisten gegenüber, welcher «den Traumkörper [hatte], den [er sich] immer gewünscht habe» (UA act. 238).