Urteil des Bundesgerichts 6B_822/2020 vom 13. April 2021 E. 3.3 f.). Wer gegen jemanden Tätlichkeiten verübt, die keine Schädigung des Körpers oder der Gesundheit zur Folge haben, wird mitunter, wenn der Täter die Tat wiederholt an einer unter seiner Obhut stehenden Person wie einem Kind oder an seinem Ehegatten während der Ehe begeht, von Amtes wegen verfolgt und macht sich der Tätlichkeiten strafbar (Art. 126 Abs. 1 i.V.m. Abs. 2 lit. a sowie lit. b StGB; BGE 134 IV 189 E. 1.2 f.; BGE 117 IV 14 E. 2a; Urteil des Bundesgerichts 6B_883/2018 vom 18. Dezember 2018 E. 1.2).