unterstellen, dass das Aufsuchen der Therapeutin nur dazu gedient habe, ihr Aussageverhalten zu stärken und ihren Leidensdruck zu beweisen. Die Therapie sei nach nur zwei Monaten angeblich aus Geldmangel abgebrochen worden, obwohl eine Kostengutsprache der Opferhilfe hätte bestehen müssen. Den Audioaufnahmen, welchen kein Geständnis des Beschuldigten zu entnehmen sei, hätten kein wehrloses traumatisiertes kleines Mädchen gezeigt, sondern eine selbstbewusste junge Frau, die eingestanden habe, dass sie sich arrogant verhalten habe, und der es egal gewesen sei, was immer der Beschuldigte getan habe, solange er zugebe, dass er sie zumindest auf ihre Brüste angesprochen habe.