Der Beschuldigte sei 2009 Teil der Patchworkfamilie geworden und habe die Vaterrolle innegehabt. Mit der Pubertät der Kinder hätten die Schwierigkeiten begonnen. Geprägt durch die Erfahrungen mit seiner eigenen Tochter habe er sich als strenger Erzieher erwiesen, der verfrühte Freundschaften zu jungen Männern, zu lange Ausgänge und verspätetes Nachhausekommen nicht goutiert habe, weshalb es in der Familie immer wieder zu Streitigkeiten gekommen sei. Er sei ein strenger "Kontrollfreak" gewesen, offensichtlich konservativ, jedoch finanziell grosszügig und kulturell tolerant. Es sei eine normale Familie mit Streitereien gewesen.