3.4.2. Am 10. August 2021 fand im vorliegenden Verfahren eine delegierte Einvernahme mit dem Beschuldigten statt, anlässlich welcher sich der Beschuldigte ein erstes Mal zum Vorwurf der Drohung und Beschimpfung äussern konnte. Der Beschuldigte gab zu Protokoll, dass die Privatklägerin als Lenkerin des unfallinvolvierten Fahrzeuges nach dem Unfall aus dem Auto ausgestiegen und zu ihm gelaufen sei. Dabei sei sie neben ihm gestanden und habe "von oben herab" geschimpft und mitgeteilt, dass sein Sohn am Unfall schuld sei. Daraufhin habe er ihr gesagt, sie solle "weggehen". Die Privatklägerin sei dann in ihr Auto gestiegen und weggefahren (act. 17 Ziff. 11).