hierzu zwar an, dass die Haft für den Therapieprozess nicht günstig sei. Dies unter anderem, da es so lange gedauert habe, bis die Therapie risikoreduzierend habe angegangen werden können. Nun sei ein Zwischenziel erreicht und es sei ein grosses Vertrauen zur Therapeutin da. Der Strafvollzug breche das Vertrauensverhältnis ab und man müsse neu anfangen, was eine Einstiegsdauer von rund 3 Monaten mit sich bringe. Im Strafvollzug würden die Therapeuten zudem rund alle 6 Monate wechseln, was sich nachteilig auf den Therapieerfolg auswirke. In einer Therapie sei der wichtigste Faktor das Vertrauen zur Therapeutin. Es handle sich um eine Beziehung, die nicht einfach ausgewechselt werden könne.