Richtig besehen können Dokumente auch ohne Konfrontation mit deren Ersteller verwertbar sein, da es sich dabei nicht um Belastungszeugen im Sinne von Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK handelt (vgl. Urteile 6B_125/2012 vom 28. Juni 2012 E. 3.3.2; 6B_102/2011 vom 14. Februar 2012 E. 8.3). Insbesondere erscheint es weder erforderlich noch zielführend, die Verfasser von aktenkundigen E-Mails generell zu befragen, was sie mit einer bestimmten Nachricht zum Ausdruck bringen wollten und wann sie eine bestimmte E-Mail verfasst oder gelesen haben.