Die Aussagen von A. zum Kerngeschehen erscheinen aufgrund des grossen Detailreichtums, der Wiedergabe von wechselseitigen Interaktionen und Gesprächen sowie eigenen Gefühlen und physiologischen Abläufen insgesamt als tatsächlich erlebt. A. beschrieb beispielsweise, sie sei mit Freunden aus ihrer Religion unterwegs gewesen und sei bleich geworden und habe gezittert, als sie die Nachricht des Beschuldigten gesehen habe. Ihre Freunde hätten dies bemerkt und sie habe ihnen dann gesagt, das Essen habe ihr nicht gut getan, worauf sie nach Hause gefahren worden sei (Videobefragung CD 2, Teil 2, 02:30 ff.).