3.2. Wer jemanden in anderer Weise als durch Verleumdung oder üble Nachrede durch Wort, Schrift, Bild, Gebärde oder Tätlichkeiten in seiner Ehre angreift, wird, auf Antrag, wegen Beschimpfung mit Geldstrafe bis zu 90 Tagessätzen bestraft (Art. 177 Abs. 1 StGB). 3.3. Die Anklage wirft dem Beschuldigten unter dem Titel «Beschimpfung» vor, er habe D. am 5. Mai 2020 um ca. 22 Uhr, in ihrer Wohnung in N., in Anwesenheit von F. wissentlich und willentlich als «Nutte» bezeichnet (Strafdossier C1 Sachverhalt 1).