Nach seinen Aussagen lässt sich zweifellos erstellen, dass der Beschuldigte und C. explizit für die Begehung des Raubüberfalls auf das Restaurant M. Waffen bei B. besorgten. Aus ihrer gemeinsamen Vorgeschichte wusste der Beschuldigte zudem, dass B. echte Waffen inkl. Munition besitzt. Der Beschuldigte selber führte zwar «nur» eine Schreckschusspistole mit, er wusste aber darüber Bescheid, dass die von C. beim Raubüberfall mitgeführte Waffe eine echte Pistole war. Unter den gegebenen Umständen konnte und musste er vernünftigerweise davon ausgehen, dass diese echte Waffe, welche von B. kam, Patronen im Magazin hatte, solange er sich nicht vom Gegenteil überzeugt hatte.