Er nannte für die psychischen Beschwerden zwar andere Gründe, wie Stress bei der Arbeit und gab an, die Schlafprobleme seien schliesslich auf eine Schlafapnoe zurückgeführt worden, die physische Ursachen habe. Seine Schilderungen und die Tatsache, dass er die sexuellen Übergriffe überhaupt erwähnt hat, zeigen jedoch, dass er ebenfalls nach einer Ursache für sein schlechtes psychisches Befinden gesucht hat, auch wenn er angab, die Probleme nicht wegen der Vorfälle mit dem Beschuldigten gehabt zu haben (UA act. 415, Protokoll Berufungsverhandlung S. 3).