zu berücksichtigende Vertretung oder schriftliche Eingabe des amtlichen Verteidigers setzt voraus, dass überhaupt noch eine wirksame Vertretung vorliegt. Konnte der amtliche Verteidiger trotz entsprechender Bemühungen keinen Kontakt mehr mit dem Beschuldigten herstellen, ist weder eine Vertretung vor Gericht noch eine schriftliche Begründung möglich (Beschluss des Obergerichts Aargau SST.2015.147 vom 20. August 2015, in: CAN 2016/2 Nr. 46; vgl. dazu auch Entscheide des Obergerichts des Kantons Obwalden AS 14/002 und AS 14/006 vom 9. Januar 2015, in: CAN 2015/2 Nr. 44 S. 123 ff. mit Bemerkungen von STEFAN KELLER).